Frühling an der Algarve – meine Fotospots

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Leere Strände – rau, windig und spektakulär

Februar/ März ist die perfekte Reisezeit für mich als Fotografin. Die Strände an der Algarve sind nicht überfüllt und das Wetter ist für meine Erkundungstouren genau richtig. Die Temperaturen liegen zwischen 14 und 18 Grad. Die Sonne taucht meine Motive in warmes Licht und es weht ein kräftiger Wind vom Atlantik, aber ein bisschen kenne ich das ja von der Ostseeküste😊.
Die Westküste der Algarve ist das reinste Surfer Paradies. Die Surfer lieben den rauen Wind und freuen sich über die großen Wellen. Sie kommen aus verschiedenen Ländern mit ihren Autos und Wohnmobilen angereist. Ich habe sogar eins aus Wismar gesehen.
Eigentlich hatte ich auch meine 360 Grad Kamera dabei, um einen Rundumblick von der bizarren Küstenlandschaft festzuhalten. Leider war es bei der Windstärke nicht möglich, die Kamera auf dem Stativ stabil zu halten. Deshalb beschloss ich, meine Reiseimpressionen in stimmungsvollen Fotoaufnahmen festzuhalten. 📸

Zwischen Klippen und Weite

Gleich neben unserem Hotel Memmo Baleeira in Sagres am südlichsten Zipfel Portugals, konnte ich entspannt am Wasser entlang von einem Strand zum nächsten spazieren. Dann wechselte ich die Perspektive. Von oben auf den Felsen blickte ich durch meinen Sucher direkt auf den leeren Sandstrand und das türkisfarbene Wasser.
Mit einem 24-70 mm Zoomobjektiv bin ich flexibel und kann die Weite der Bucht gut einfangen. Das Teleobjektiv nutze ich, um näher an meine Fotomotive aus Flora und Fauna zu kommen. Die bunt leuchtenden Pflanzen am Ufer und die singenden Vögel in den Feuchtgebieten am Strand wecken gleich Frühlingsgefühle. 🌸

Mit dem Fahrrad und meinem Fotorucksack strampelte ich auf einem Radweg zum südwestlichsten Punkt des europäischen Festlands, dem Kap Sankt Vinzenz. Hier auf der Landspitze thront der 22 m hohe Leuchtturm über dem Meer. Man muss beim Fotografieren besonders auf den steilen Klippen vorsichtig sein, da es hier keine Absperrungen gibt. Umso weniger konnte ich zwei Männer verstehen, die mitten auf dem rutschigen Felsen geangelt haben. Ich fragte mich, wie sie den Fisch, wenn er dann anbeißt, aus dem Wasser ziehen. Wer mein Foto vergrößert, findet vielleicht die Waghalsigen mittig rechts im Foto. Na entdeckt? Da mir der weiße Leuchtturm so gut gefallen hat, war ich noch einmal kurz nach dem Sonnenuntergang hier. Jetzt überwiegen die roten und gelben Farben und verbreiten eine romantische Stimmung.

Lagos – goldene Küste und bunte Wildblumen

Ein weiterer Fotospot ist Lagos mit seinen ockerfarbenen Klippen am Meer. Ich wanderte über einen Holzsteg, der sich direkt entlang der bizarren Felsformationen durch das Grün schlängelt. Die gelben Blüten des Nickenden Sauerklees schwanken im Wind. Diese Pflanze verbreitet in der Natur eine fröhliche Stimmung. Sauerklee im Garten ist bei mir wegen seiner starken Ausbreitung nicht so beliebt🍀

Wenn der Tag versinkt - Sonnenuntergang über den Klippen

An der Westalgarve befindet sich inmitten einer großen Sanddünenlandschaft der Bordeira Strand. Bei Flut kann man den Wasserlauf aus dem Meer zurück in den Fluss Carrapateira beobachten und zur blauen Stunde spiegeln sich die rosaroten Wolken im Fluss. Ein Holzsteg führt mich zu einem Aussichtspunkt auf einen Felsen. Hier habe ich mit kürzerer Belichtungszeit die großen und schäumenden Wellen fotografiert, die an den Klippen umbrechen – ein faszinierendes Naturschauspiel.

Berge und mehr – Landschaftsfotos aus dem Hinterland

Neben der vielseitigen Küstenlandschaft hat das Hinterland der Algarve auch einiges zu bieten. Der erst 2023 neu erbaute Wanderweg aus Holz bei Alferce „Passadico do Barranco do Demo“ führt als Rundweg über eine Schlucht vorbei an Eukalyptusbäumen. Zwischen den Bergen ist eine ca. 50 m lange Hängebrücke über einen Fluss gespannt. Hier musste ich mich etwas überwinden, um zur anderen Seite zu kommen. Nach mehreren Treppenstufen am Berg konnte ich dann die großartige Aussicht auf das Tal bei Monchique genießen.

Bizarre Formen in schwarz – großartige Motive

Meine letzte spannende Fotolocation war wieder eine Küstenlandschaft bei Aljezur - der Naturstrand „Amoreira“ mit meterhohen Dünen, Lagunen und einer versteinerten Düne vor einer Felswand aus schwarzem Schiefer. Das tief stehende Sonnenlicht brachte die Kontraste des dunklen Gesteins und die Struktur wunderbar zur Geltung. Ich wählte tiefe Foto-Standpunkte für mehr Dramatik im Bild 📷.

Hand hoch: Wer hat jetzt auch Lust auf Algarve-Urlaub?

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